Was gibt es „Neues“ im Senat?
Senatsausflug in der Session 2007/08
Das Ziel des Senatsausflugs am 12. Juli 2008 war der Nationalpark Eifel, bei Gemünd, die ehemaligen
„NS-Ordensburg“ Vogelsang. Die Nazis errichteten ab 1934 hier auf der Eifelhöhe ein gigantisches Bauwerk.
Junge Männer wurden gedrillt und als Junker auf den „Führer“ und dessen blutrünstige und wahnsinnige Ideologie eingeschworen.
Durch den Kriegsbeginn 1939 kamen die geplanten Arbeiten an der monumentalen Anlage weitgehend zum Erliegen.
Trotzdem sind die bis auf den heutigen Tag erhaltenen Gebäude beeindruckend und gleichzeitig auch bedrückend.
Sie sind Ausdruck des Größenwahns des Naziregimes.
Die Anfahrt in die Eifel erfolgte gemeinsam in einem kleinen Bus. Leider war das Wetter nicht ganz so
wie wir uns das gewünscht hatten. Es war auf den Eifelhöhen stark windig und ab und zu regnete es auch.
Doch davon ließen sich die Teilnehmer nicht beeindrucken.
Wir hatten sehr viel Glück, denn für die Führung hatte man uns eine sehr sympathische, gute und versierte Referentin zugeteilt.
Sie berichtete, dass die Burg Vogelsang zusammen mit dem Nationalpark Eifel zu einem internationalen
Jugend- und Dokumentationszentrum ausgebaut werden soll. Mittel hierfür werden vom Bund,
dem Eigentümer der Anlage (seit 2006), dem Land Nordrhein-Westfalen und der EU, zur Verfügung gestellt.
Insgesamt war von ca. 30 Millionen die Rede. Sie berichtete über den Tagesablauf auf der Ordensburg
und erklärte uns die Funktion der einzelnen noch heute erhaltenen Gebäude anhand von Großfotos.
Nach dem Krieg benutzten die Engländer das Gelände als Kaserne. 1950 übernahmen dann
die Belgier das Kommando. Sie restaurierten und pflegten die Anlage und bauten ein großes Kino mit 800 Sitzplätzen,
was wir auch besichtigen konnten. Weitere Sehenswürdigkeiten waren der „Adlerhof“ und der Urftseeblick,
die Belgische Kaserne „Van Dooren“, „Die Burgschänke“ das Forum Ost mit Hör- und Festsaal, einem Speisesaal,
Großküche und Wirtschaftsräumen und das Haus der weiblichen Angestellten (nach dem Krieg als Krankenhaus genutzt).
Die gesamte, hoch interessante Führung dauerte fast zwei Stunden.
Anschließend fuhren wir zum Kaffee trinken zum Eifelhaus nach Einruhr. Eine kleinen Wanderung folgte
von Einruhr nach Erkensruhr zum „Tal Café“.
Mit einem Weinpräsent bedankte sich der neue Senatspräsident Heinz Willi Schnitzler im Namen der Teilnehmer
bei unserem ehemaligen Senatspräsidenten Manfred Hundt und Ehrenvorsitzenden Hermann Schmitz für die Organisation
und Durchführung des Ausflugs.
Nach dem gemütlichen Beisammensein und einen guten und reichhaltigen Abendessen haben wir die Rückreise
bei schönem Wetter angetreten und waren gegen 21.30 Uhr wieder wohlbehalten in Rommerskirchen.
Es war ein schöner und erholsamer Tag auch dank des sehr guten Busfahrers.

„NS-Ordensburg“ Vogelsang, „Adlerhof“

„NS-Ordensburg“ Vogelsang, „Adlerhof“ und Urftseeblick.

„“NS-Ordensburg“ Burgschänke.

„NS-Ordensburg“ Vogelsang, belgisches Kino.

Belgisches Kino.

Offener Kamin in der Burgschänke.
Fotos von unserem Senats-Geschäftsführer M. Hundt.
Die Karnevalsgesellschaft „Rut-Wieß“ Rommerskirchen von 1956 e.V. hatte im Jahre 2001 beschlossen
gemeinsame Ausflüge durchzuführen. Bei den verschiedenen angedachten Programmen sollte auch die Kultur nicht zu kurz kommen.
Den ersten Ausflug „Die etwas andere Führung durch Köln“ mit einem Rundgang durch den Kölner Dom
hatte noch der allzu früh verstorbene Senator Leo Birk für den 12. Mai 2001 geplant und durchgeführt.
So manch gebürtiger Kölner aus unseren Reihen konnte nachher sagen: Das hätte ich nicht vermutet
und das habe ich bisher nicht gewusst. Der Besuch im ehrwürdigen Dom endete mit einem Bummel durch die Altstadt.
Senatspräsident Manfred Hundt erzählte dabei von geschichtlichen Ereignissen und erklärte einige Relikte aus der Römerzeit.
Der Senatspräsident hatte bereits nach seiner Wahl am 14. März 1996 Vorschläge unterbreitet, wie die Geselligkeit im Senat
weiter gefördert werden könnte.
Im Jahre 2003 beschloss auch der Senat eigene Ausflüge durchzuführen. Senatspräsident Manfred Hundt
organisierte einen Besuch der Ausstellung „Rheinländer in Amerika“ zusammen mit den Damen im Freilichtmuseum Kommern.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Museumsrestaurant erfolgte ein Rundgang über die Kirmes der Kaiserzeit.
Leider konnten wir wegen Dauerregen außer einer Fahrt mit einem alten Karussell nicht mehr viel unternehmen.
Doch die Karnevalisten sind ja hart im nehmen und an Wetterkapriolen gewöhnt. Zum Ausklang des ereignissreichen Tages
folgte ein geselliges Beisammensein bei Kaffee und Kuchen in Zülpich.
Seit über 30 Jahren pflegt der Senat freundschaftliche Kontakte zur Willi Ostermann Gesellschaft in Köln. In jeder Karnevalssession
singen wir gemeinsam die alten Lieder des Kölner Urgesteins Willi Ostermann. Bei der Herrensitzung der W.O.Ges.
am 8. Februar 2004 wurden erstmals Ausschnitte der Willi Ostermann Revue „…ich mööch zo Foß noh Kölle gonn“ gezeigt,
und was sich hinter dem Stück verbirgt. Ein bunter kölscher Reigen gemischt mit dem, was man an der
Stadt Köln und den Urkölschen so liebt. Wir waren von diesem Programmpunkt so begeistert,
daß wir spontan beschlossen uns am 23. April 2004 die von Walter Bockmayer vortrefflich inszenierte Aufführung
im Scala-Theater anzusehen. Unseren Entschluss haben wir nicht bereut und alle Teilnehmer waren sich einig.
Das war ein gelungener Abend.
Am 28. Januar 2005 gastierte im Kulturcafé in Rommerskirchen (in der evangelischen Kirche)
die Kölner Mundartgruppe „Die Kallendresser“. Auch diese sehr gelungene Aufführung besuchten einige Senatsmitglieder.
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr veranstaltete das Scala-Theater eine neue Revue unter dem Motto
„zwesche HIMMEL & ÄÄD“. Am 29. April 2005 starteten die Senatoren mit den Damen zur Einstimmung
auf die kommende Jubiläumssession 2005/2006 (50 Jahre K.G. „Rut-Wieß“) eine weitere Tour nach Köln.
Als große Gruppe wurden wir bereits um 18.00 Uhr eingelassen und hatten somit ausreichend Zeit
uns bei einigen Stangen Kölsch auf den Abend einzustimmen. Der Besuch in Köln hat sich auch diesmal gelohnt.
Wir konnten eine tolle Revue erleben mit viel Situationskomik, melancholischen Momenten
und vielen Original Ostermann Liedern wie, „Wenn in Colonia der Karneval beginnt“, aber auch vielen nicht so bekannten Stücken.

Foto von unserem Senats-Schatzmeister Klaus Peter Müller.
Besuch des Senats im Scala-Theater in Köln – Revue, „zwesche HIMMEL & ÄÄD.“
Vorschau auf die Session 2006/2007
Das Scala-Theater mit seinem Ensemble ist auch in diesem Jahr wieder aktiv. Anläßlich der Karnevalseröffnung
am 11ten im 11ten auf dem Heumarkt konnten sich die Senatoren unter der Leitung von Senatspräsident Manfred Hundt,
dem Ehrenvorsitzenden Hermann Schmitz, sowie dem Senatsschatzmeister Klaus Peter Müller davon überzeugen,
daß es Walter Bockmayer mit dem Stück „Speck für Kölle“ wiederum gelungen ist eine urkomische Revue
mit als süßen Schweinchen verkleideten Darstellern in einem kurzen Ausschnitt vorzuführen.

Foto von unserem Senatspräsidenten Manfred Hundt.
Das Enseble des Scala-Theaters in den Kostümen für das neue Stück „Speck für Kölle“
beim Auftritt zur Eröffnung der Karnevalssession 2006/2007 am 11ten im 11ten
durch die Willi Ostermann Gesellschaft auf dem Kölner Heumarkt.