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Funkencorps Rut – Wiess von 1968 |
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Das Funkencorps wurde im September 1968 in der Gaststätte Koch in Rommerskirchen gegründet.
Es entstand aus 3 Mitgliedern des damaligen Schützenzuges „Jrön Jonge“ und weiteren 5 Personen,
die dem Karneval sehr zugetan waren.
Die Gründungsmitglieder waren Konrad Hansen, (1. Funkenboss)

Peter Lugt, Johann van den Brock,
Josef Plück, Heinrich Schnitzler, Adolf Schmitt, Hans Peter Odenthal und Annelie Odenthal.
Bei der Gründungsversammlung waren noch Peter Deutzmann und Helmut Eichas als Beisitzer anwesend.
Bei ihrem ersten Auftritt 1969 hatte das Funkencorps bereits Verstärkung erhalten
und konnte mit dem ersten Tanzpaar Annelie Odenthal als Funkenmariechen und Adolf Könen als Tanzoffizier
die Zuschauer mit ihren einstudierten Tänzen begeistern.

Auftritt Könen, Odenthal
Zu den aktiven und tanzenden Funken der ersten Stunden gehörten dann noch Gitta Schnitzler, (heute Eichel)
Helga Hansen, Klaus Bauer, und Karl Josef Eichel. Natürlich integrierten die aktiven Mitglieder
auch ihre Ehepartner sofort in das Funkencorps, damit alle anstehenden Auftritte und Aufgaben bewältigt werden konnten.
Dadurch zogen beim ersten Karnevalsumzug, an dem die Funken teilnahmen, schon drei Funkenmariechen mit,
die mit ihren Tanzeinlagen, die Zuschauer im Schnee begeisterten.
Seit dem ersten Jahr des Bestehens des Funkencorps sind die Funken fester Bestandteil des Karnevalsumzuges
in Rommerskirchen geblieben und sind jedes Jahr als Fußgruppe mit dabei.
Im Jahr 1970 konnte das Funkencorps bei den karnevalistischen Veranstaltungen bereits mit einem zweiten Tanzpaar,
Funkenmariechen Gitta Eichel und Tanzoffizier H. P. Odenthal, den Zuschauern
ihre in vielen Stunden einstudierten Tänze darbieten.
Es folgten dann in den nächsten Jahren Auftritte bei der Bergheimer Torwache,
zu denen damals eine intensive Freundschaft aufgebaut wurde oder bei karnevalistischen Veranstaltungen im Stommelner Busch,
in der Südstadt und später sogar in Ratheim.
Seit 1974 können die Funken ihre eigene Standarte zu ihren Auftritten mitnehmen.
Ein Wunsch der seit Gründung des Corps endlich in Erfüllung ging. Nicht nur durch konsequentes Sparen,
sondern auch durch Spenden der KG und karnevalsbegeisterter Mitbürger erhielten die Funken ihre eigene Fahne.
Die Standarte wurde von dem damaligen Pfarrer Kemper gesegnet und wird heute noch stolz zu den Auftritten mitgeführt.
Die Funken haben aber nicht nur durch ihre Tänze und die Teilnahme am Karnevalsumzug das Bild des Gillbachkarnevals mitgeprägt.
Sie waren auch von Anfang an mit dabei als es hieß die Sitzungssäle wo die KG Rut Wiess ihre Karnevalssitzungen präsentierte mit aufzubauen und zu dekorieren, um zu einer gemütlichen, karnevalistischen Atmosphäre beizutragen.
Der Gilbachkarneval begann zu Anfangszeiten fast nur mit eigenen Kräften im Saal Hurtz in Rommerskirchen,
im Saal Veenes in Vanikum, im Festzelt in Eckum und auch einmal in der Gaststätte Heimanns in Sinsteden.
Das Funkencorps Rut-Wiess ist somit ein fester Bestandteil der Karnevalsaktivitäten an der Gillbach
und mit 25 Mitgliedern wieder eine starke Truppe.